Auf dem heutigen Bornplatz stand bis Anfang der 2000er Jahre das Gebäude des Konsumladens. Der von 1950 bis nach der Wiedervereinigung die Versorgung der Einwohner Vollenborns mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs sicherstellte. Nach dem Abriss des Gebäudes war das Grundstück zunächst als Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus vorgesehen. Dieses Vorhaben wurde jedoch aus Platzgründen verworfen. Stattdessen entstand unterirdisch eine Löschwasserzisterne, während oberirdisch der heutige Bornplatz neu gestaltet wurde.
In der Hinterdorfstraße 4 befand sich bis in die 1960er Jahre die örtliche Poststelle, die von Hildegard Misera geführt wurde. Von hier aus wurden Briefe und Pakete ausgegeben sowie der Postverkehr des Ortes abgewickelt.
Auch das Friseurhandwerk war in diesem Straßenabschnitt vertreten. In der Hinterdorfstraße 8 lebte und arbeitete Erich Prosinski über viele Jahre als Friseur und war für zahlreiche Einwohner eine bekannte Anlaufstelle.
Im Gebäude Hinterdorf 6, das inzwischen abgerissen wurde, befanden sich Wohnhaus und Werkstatt des Schneiders Emil Beykirch. Sein Betrieb gehörte zu den zahlreichen kleinen Handwerksbetrieben, die das Dorfleben über viele Jahrzehnte mitprägten.
