Historischer Dorfrundgang

Entdecken Sie auf einem Rundgang die Geschichte Vollenborns. An verschiedenen Stationen erfahren Sie Wissenswertes über Gebäude, Orte und Ereignisse, die unser Dorf geprägt haben.



Bornplatz mit Hinterdorf

Auf dem heutigen Bornplatz stand bis Anfang der 2000er Jahre das Gebäude des Konsumladens. Der von 1950 bis nach der Wiedervereinigung die Versorgung der Einwohner Vollenborns mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs sicherstellte. Nach dem Abriss des Gebäudes war das Grundstück zunächst als Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus vorgesehen. Dieses Vorhaben wurde jedoch aus Platzgründen verworfen. Stattdessen entstand unterirdisch eine Löschwasserzisterne, während oberirdisch der heutige Bornplatz neu gestaltet wurde.


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Das Gemeindehaus

Das heutige Gemeindehaus steht an einem Ort, der seit über 160 Jahren eng mit dem gesellschaftlichen Leben Vollenborns verbunden ist. Bereits 1863 wurde hier das Schulgebäude des Dorfes errichtet. Wenig später ergänzten ein Waschhaus und eine Scheune das Schulgelände. Generationen von Kindern erhielten hier ihren Unterricht. Mit der schrittweisen Zentralisierung des Schulwesens begann 1960 die Verlegung der Schulklassen nach Deuna. Zunächst wechselten die Klassenstufen 5 bis 8, später folgten die Klassenstufen 1 bis 4. 1963 endete der Schulbetrieb in Vollenborn endgültig.


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Der Gutsteich

Der Gutsteich gehört seit vielen Generationen zum Rittergut Vollenborn und prägte das Erscheinungsbild der historischen Gutsanlage. Wann der Teich angelegt wurde, ist heute nicht mehr bekannt, vermutlich aber schon zu Zeiten des Klosterguts. Bereits im 19. Jahrhundert erfüllte er jedoch wichtige Aufgaben für das Gut und das Dorf.


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Der Rasen

Seinen Namen verdankt er der früheren offenen, noch heute erhaltenen Grünfläche, die an dieser Stelle das Ortsbild prägte. Mit der späteren Umbenennung der Straße wurde dieser, Teil der heutigen Oberdorfstraße.


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Die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Vollenborn leistet seit vielen Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Sicherheit des Dorfes. Mit den technischen Fortschritt und den steigenden Anforderungen entwickelte sich auch das Feuerwehrwesen stetig weiter.


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Die Gaststätte

Die Gaststätte Vollenborn war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Treffpunkt des Dorflebens. Hier kamen Einwohner und Gäste zusammen, feierten Familienfeste, Vereinsveranstaltungen und auch das Kirchweihfest. Damit war sie weit mehr als nur ein Ort der Bewirtung – sie war Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens.


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Friedhof, Kriegerdenkmal

Der heutige Friedhof wurde im Jahr 1818 an den östlichen Ortsrand verlegt und dient seither als letzte Ruhestätte der Vollenbörner Einwohner. Das dahinter liegende Gelände war ursprünglich als Friedhofserweiterung vorgesehen, wurde zunächst jedoch als Baumschule genutzt.


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Oberdorfstraße ab Gässchen

Die heutige Oberdorfstraße setzt sich aus den beiden ursprünglichen Straßen Oberstraße und Neue Straße zusammen. Wie auch im Rest des Dorfes hatte beinahe jedes Grundstück einen eigenen Brunnen, diese sind heute größtenteils verschwunden. Nennenswertes Gewerbe gab es in diesem Abschnitt kaum, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass in der ein oder anderen Stube auch ein Webstuhl stand bzw. in Heimarbeit Zigarren gedreht wurden.


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Oberdorfstraße bis Gässchen

In der heutigen Oberdorfstraße 3 betrieb Josef Wittelsbach bis Mitte der 1970er Jahre eine kleine Dorfschmiede im Nebenerwerb. Nachdem er den Schmiedeberuf von 1936 bis 1939 in Niederorschel erlernt und den Wehrdienst im Zweiten Weltkrieg überstanden hatte, fertigte und reparierte er vor allem landwirtschaftliche Werkzeuge. In den ersten Jahren gehörte auch das Beschlagen von Pferden zu seinen Aufgaben.


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Rondelblick bis Kirche

Zu den ältesten erhaltenen Gebäuden dieses Straßenabschnitts zählt der Dreiseitenhof im Rondelblick 8, der Familie Fernkorn, der sich bereits seit den 1870er Jahren im Familienbesitz befindet. Er gehört zu den wenigen noch weitgehend erhaltenen Bauernhöfen dieser Bauform in Vollenborn. Eine landwirtschaftliche Nutzung findet heute jedoch nicht mehr statt.


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Spielplatz bis Kirchgasse

Auf dem Gelände des Spielplatzes befand sich früher das Wohnhaus mit Kolonialwarenladen von Alma Hanft. Nach ihrem Tod vermachte sie das gesamte Grundstück an die Kirche und 1995 wurde hier, der Spielplatz geschaffen und eingeweiht. Im Zuge der Neugestaltung des Kriegerdenkmals im Jahr 2001, wurde der Spielplatz erneuert und ein Markuskreuz vom Feldweg Richtung Deuna hier her versetzt.


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Die Martinskirche

Die katholische Kirche St. Martin prägt seit Jahrhunderten das Ortsbild von Vollenborn. Ursprünglich war die Gemeinde kirchlich wechselnden Orten zugeordnet, zunächst vermutlich Bernterode, später Deuna und zeitweise wieder Bernterode, bevor sie ab dem späten 17. Jahrhundert dauerhaft nach Deuna eingegliedert wurde.


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Rittergut Vollenborn

Das Rittergut Vollenborn blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück. Ursprünglich als Klostergut angelegt, befand es sich anschließend über Jahrhunderte im Besitz verschiedener Adelsfamilien. Bereits im 18. Jahrhundert entstand das heutige Inspektorenhaus und das Herrenhaus, das bis heute das Erscheinungsbild des Gutes prägt.


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