Friedhof, Kriegerdenkmal

Der heutige Friedhof wurde im Jahr 1818 an den östlichen Ortsrand verlegt und dient seither als letzte Ruhestätte der Vollenbörner Einwohner. Das dahinter liegende Gelände war ursprünglich als Friedhofserweiterung vorgesehen, wurde zunächst jedoch als Baumschule genutzt.

In den 1960er Jahren entstand die heutige Leichenhalle. 1983 wurde sie durch einen überdachten Vorraum erweitert und umfassend renoviert. Seit 1996 bis heute wurde die Friedhofsanlage in mehreren Abschnitten umgestaltet.

Am Friedhofseingang befindet sich das Kriegerdenkmal, das aus Naturkalkstein gefertigt und vom Bildhauer Rabe aus Hüpstedt geschaffen wurde. Die feierliche Einweihung erfolgte am 18. September 1921 durch Pfarrer Bendix. 2001 wurde das Denkmal grundlegend neu gestaltet.

Eng mit dem Denkmal verbunden war der 1892 gegründete Kriegerverein. Neben der Pflege des Gedenkens prägte er über viele Jahrzehnte das gesellschaftliche Leben des Dorfes. Das alljährliche Kriegerfest begann mit einem Festumzug durch Vollenborn, führte zum Kriegerdenkmal und endete mit einem gemeinsamen Ball in der Gastwirtschaft. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Verein aufgelöst.

Ein Projekt des Dorfvereins zur 900-Jahr-Feier zur Bewahrung
und Vermittlung der Geschichte unseres Dorfes.

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